Waldemar Otto

 

Der Montalteser Zyklus 2015

 

3. September bis 9. Oktober 2016 

 

  

Waldemar Otto, Bronzeplastik: Montalteser III, 2015, Bronze, Höhe 37,7 cm
Montalteser III, 2015, Bronze, Höhe 37,7 cm
Montalteserin I, 2015, Bronze, Höhe 30,2 cm
Montalteserin I, 2015, Bronze, Höhe 30,2 cm

Malerisch schmiegt sich die uralte Villetta an den terrassierten Hang am Rande des ligurischen Dreihundert-Seelen-Dorfes Montalto. 1972 hat Waldemar Otto sie erwerben können und nutzt sie seitdem, vorwiegend in den Herbstmonaten, zum Wohnen und Arbeiten. Den Berg hinter seinem Haus krönt eine romanische Kirche, und am Fuße des Hanges stürzt die Argentina, der Silberfluß, in die Tiefe. Die Abgeschiedenheit und Ruhe der Landschaft gibt dem Bildhauer, der im März dieses Jahres siebenundachtzig Jahre alt geworden ist, Gelegenheit, sich zu erholen, neue Projekte zu durchdenken, in Studien anzulegen oder auch Montalteser Eindrücke zu verarbeiten.

Waldemar Ottos ligurische Villetta, September 2015
Waldemar Ottos ligurische Villetta, September 2015 (Foto: W.Otto)

Waldemar Otto beim Patinieren einer Plastik
Waldemar Otto beim Patinieren einer Plastik aus dem "Montalteser Zyklus", August 2016

So ist dort beispielsweise im vergangenen Herbst ein fünfzehnteiliger „Montalteser Zyklus“ entstanden; alle Figuren in Wachs modelliert, bei denen es sich weniger um direkte Bildnisse als vielmehr um Prototypen der im Dorf zu beobachtenden Personen handelt – vom „Waldschrat“  über die füllige „Mamma“ und ihre schönen, im Eiswasser der Argentina badenden Töchter bis hin zum „Piccolino“, dem Faktotum des Ortes mit seinem viel zu großen Kopf. Mit größter Sicherheit und dem Verzicht auf jedes auch nur ansatzweise schmückende Detail modelliert, zeugen die Plastiken von der Empathie des Künstlers für die Dargestellten. 

 

 


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